Pergola für die Cafete

2018-2020

Entwurf und Umsetzung eines Beschattungskonzepts für die Cafeteterrasse am Campus Weinberg der HAWK Fakultät Gestaltung.

Gruppenentwurf
mit Esther von Kiedrowski, Lena Weisner, Jonas Trippler, Sebastian Voigt, Simon Braun

Lichtungen 2020

Januar 2020

Produktionsleitung Video- und Veranstaltungstechnik

Planung und Durchführung des Lichtkunstfestivals "EVI Lichtungen 2020" in Hildesheim.
Weitere Eindrücke und Informationen unter evilichtungen.de

Licht für die Cafete

2020

Entwurf eines Lichtkonzeptes für die Cafete.
In der Cafete findet allgemeiner Cafebetrieb statt, dazu ist sie auch Arbeitsplatz und Vortrags- und Veranstaltungsraum. Das Lichtkonzept geht mit verschieden Leuchten und Lichtszenen auf diese Punkte ein.
In einem Raumteil wurde das Konzept in einem 1:1 Mock-Ups getestet.

Teamarbeit
mit Sebastian Wiechens

Helligkeitswahrnehmung bei verschiedenen Wandoberflächen

2018

Studie zur Helligkeitsbewertung bei verschiedenen Wandoberflächen
Bachelor Thesis

Licht und Material werden erst dann sichtbar, wenn sie zusammentreffen und das Licht reflektiert wird. Ein Leben lang lernen wir, Materialien an ihrem Äußeren zu erkennen. Wir können Materialien unter verschiedenem Licht erkennen und unterbewusst auf die originale Farbigkeit zurückrechnen. Dabei kann man zwischen natürlichen Materialien, wie Holz und universellen Oberflächenmaterialien, und Anstrichfarben unterscheiden. In einem Laborversuch wurde untersucht, ob wir auch in der Helligkeitswahrnehmung von natürlichen Materialien auf unsere Erfahrungen zurückgreifen und sich mit diesem Wissen der Helligkeitseindruck verändert. Dafür wurden drei Teilräume gebaut, die von 90 Probanden bei verschiedenen Helligkeiten vergleichend bewertet wurden. Ein weißer, ein grauer und ein hölzerner Raum. Der hölzerne Raum aus Buchenfurnierplatten stand stellvertretend für natürliche Materialien. Der graue und weiße Raum war jeweils mit einem Anstrich versehen, somit hatten beide universelle Oberflächen. Der Reflexionsgrad der grauen Oberfläche war an den Reflexionsgrad des Holzes angeglichen. Die Untersuchung zeigte, dass der hölzerne Raum bei physikalisch gleichen Helligkeiten (Leuchtdichten) heller als der graue und weiße Raum wahrgenommen wurde. Das lässt den Schluss zu, dass in der Helligkeitswahrnehmung mehr als nur der Lichtreiz am Auge eine Rolle spielt.

LURA - dynamic disques

2019

Entwurf einer Medienfassade für den Campus Weinberg.

Teamarbeit mit Michaela Beuscher, Jonas Bestian, Phillipp Mohr und Florian Ahrens

linear

2016

Die Arbeit linear setzt sich mit der Faszination von Spiegelungen und Reflektionen auseinander. Sowie der Möglichkeit mit dem Wissen um Licht und Dunkelheit auf klarem Glas, im Nichts, mit Licht zu zeichnen. So dass ich in und durch einen einfachen Glaskasten schaue, trotzdem sehe ich aber viele Abbilder eines einzelnen Lichts. Die Abbilder machen aus der einzelnen Lichtlinie ein scheinbar komplexes, grafisches Gebilde. Dabei ist das Muster nur visuell erlebbar, aber nicht haptisch greifbar.

Gruppenausstellungen:

Licht Linien
Newcomer Artlounge Einbeck
2016

Open Campus
Lichtcampus 2017 Hildesheim
2017

Lichtraum
Galerie im Stammelbachspeicher Hildesheim
2018

Projektor HAWK Designschau
Direktorenhaus Berlin
2019

Der Hain

2015

Der Hain ist um ein Arrangement aus 2,10 m hohen dreieckigen Spiegelsäulen. In das Arrangement wird das Video einer langsam herunterbrennenden Fackel projiziert. Durch die vielfachen Reflexionen der Spiegel verschwimmen die Grenzen des Raumes. Wenn man sich durch den Raum und zwischen den Spiegeln bewegt, sieht man immer eine Vielzahl an Fackelbildern, deren Ursprung aber nicht unbedingt auszumachen ist. So verschwimmen Original/Realität und Abbilder. Ist das, was ich sehe wirklich da? Und muss das Original Vorort sein? Ist eine vielfache Spieglung einer Fackel genauso "echt" wie eine physisch-haptisch brennende Fackel? Dies waren die Fragen, mit denen ich mich beschäftigt habe und mich zu dieser Installation gebracht haben. Auf dem Light.Move.Festival in Lodz habe ich die Arbeit das erste Mal ausgestellt. Hier stand die Installation draußen in einer Parkanlage. So gab es hier zwei verschiedene Wirkungen der Installation, tags und nachts. Tagsüber gab es eine spannende Verschiebung und Verschachtelung der Parknatur in den Spiegeln. Nachts gab es die vielfache Fackelbildprojektion. Hier in einem offenen Arrangement mit längeren Projektionswegen. Bei den Lichtungen in Hildesheim stand die Installation in einem dunklen Innenraum. Die Säulen standen enger zusammen, wo durch die Verschachtelungen der Spiegelungen verstärkt wurde.

Ausstellungen:

Light Move Festival - Lodz 2015

Lichtungen 2015 - Hildesheim

Lichtkonzept für die Gedächtniskirche

2016

Auf dem Breitscheidplatz in Berlin befinden sich die Turmruine der Kaiser-Friedrich Gedächtniskirche, sowie die neu errichteten Kirchengebäude Egon Eiermanns. Der neue Kirchenraum und Glockenturm sind mit blauen Glasbausteinen gebaut, die von innen heraus beleuchtet werden. Das gesamte Ensemble ist ein zentrales Wahrzeichen der Stadt Berlin und ein Stopp vieler Touristen. In Egon Eiermanns Entwurf spielt die Turmruine nur eine untergeordnete Rolle. Das gesamt Podest mit den Eiermanngebäuden und der Ruine sollte möglichst dunkel bleiben, um so dem blauen Glas mehr Raum zum Leuchten geben. Zurzeit wird die Turmruine recht brachial und ungerichtet beleuchtet, mit viel Streulicht auf den Eiermanngebäuden. Das neue Lichtkonzept setzt an diesem Punkt an. Die Turmruine beleuchten und inszenieren, aber dabei nicht die Eiermanngebäude überblenden. So soll die Ruine von den bestehenden Masten beleuchtet werden. Allerdings mit weniger und gerichteteren Licht, so dass sich nur ein leichter Lichtschleier über die Außenhülle legt. Zusätzlich werden Leuchten in den Innenraum der Ruine installiert. Jeweils im oberen Turmraum und der darüberlegenden Galerie. Die Leuchten sind in den Ecken platziert und erleuchten jeweils die Eckwände und Decke. So wird der Innenraum auch von außen sichtbar. Durch die alten Fenster, sowie durch die Zerstörten Gebäudeteile dringt nun Licht. Mit dem Licht wird das Innere der Kirche wiederbelebt. Gleichzeitig wird durch das Leuchten aus den Bruchlöchern der Mahnmalcharakter gestärkt.

Die Scheibe

2016

Lichtkonzept für die Marktkirche Hannover
Semianr mit den Landschaftsarchitekturstudierenden der Uni Hannover

Der Landschaftsarchitektonischenentwurf nimmt die Kirche als zentrales Element des Platzes wahr. Der Entwurf arbeitet mit dem Element des Kreises. Die Kirche wird auf eine leicht schräge, sich aus dem Boden hebende, Scheibe gestellt. Der Lichtentwurf nimmt das Kreiselement auf. Die Wegebeleuchtung wird mit runden Sekundärwerfern realisiert. Um die Scheibe läuft ein Lichtkreis im Boden, der sie optisch anhebt. Auf der Scheibe befinden sich zwischen den Bäumen gebogene Sitzbänke, sie haben einen breiten Leuchtstreifen

Landschaftsarchitektur: Lukas Lampe und Vincent Groen
Lichtkonzept: Paul Matyschok