Der Hain

Light.Move.Festival

Lodz
Oktober 2015
Light.Move.Festival.de

Lichtungen

Hildesheim
Oktober/November 2015
lichtungen.eu


Der Hain ist um ein Arrangement aus 2,10 m hohen dreieckigen Spiegelsäulen. In das Arrangement wird das Video einer langsam herunterbrennenden Fackel projiziert. Durch die vielfachen Reflexionen der Spiegel verschwimmen die Grenzen des Raumes. Wenn man sich durch den Raum und zwischen den Spiegeln bewegt, sieht man immer eine Vielzahl an Fackelbildern, deren Ursprung aber nicht unbedingt auszumachen ist. So verschwimmen Original/Realität und Abbilder.
Ist das, was ich sehe wirklich da? Und muss das Original Vorort sein? Ist eine vielfache Spieglung einer Fackel genauso "echt" wie eine physisch-haptisch brennende Fackel? Dies waren die Fragen, mit denen ich mich beschäftigt habe und mich zu dieser Installation gebracht haben.
Auf dem Light.Move.Festival in Lodz habe ich die Arbeit das erste Mal ausgestellt. Hier stand die Installation draußen in einer Parkanlage. So gab es hier zwei verschiedene Wirkungen der Installation, tags und nachts. Tagsüber gab es eine spannende Verschiebung und Verschachtelung der Parknatur in den Spiegeln. Nachts gab es die vielfache Fackelbildprojektion. Hier in einem offenen Arrangement mit längeren Projektionswegen. Bei den Lichtungen in Hildesheim stand die Installation in einem dunklen Innenraum. Die Säulen standen enger zusammen, wo durch die Verschachtelungen der Spiegelungen verstärkt wurde.

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